Bauchdeckenstraffung in Düsseldorf

Eine Bauchdeckenstraffung oder Abdominoplastik bezeichnet die Entfernung überschüssiger Haut oder Gewebe und eventuell zusätzlich die Straffung der Bauchmuskulatur und somit die Straffung der Bauchdecke. Besonders nach Schwangerschaften oder Gewichtsabnahmen kann die Haut im Bauchbereich an Elastizität verlieren. Es entstehen unschöne Hautfalten oder sogar eine Fettschürze , die weder durch Diät noch Sport zu bekämpfen sind. Bei einer Bauchdeckenstraffung wird dieses erschlaffte Gewebe korrigert und ein flacher Bauch ist das Resultat.

Wie läuft eine Bauchdeckenstraffung ab?

Bei einer Bauchdeckenstraffung wird die gesamte Operation unter Vollnarkose durchgeführt. Je nach Patient dauert eine solche Operation 1-3 Stunden. Der Arzt zeichnet seine Schnittführung vorher auf dem Bauch an. Nach der Desinfektion der betroffenen Partien wird der erste Hautschnitt gesetzt. Dieser wird in der Regel knapp oberhalb der Schambehaarung angesetzt, damit die Narbe später kaum sichtbar ist und immer mit Unterwäsche verdeckt werden kann. Dieser Schnitt ermöglicht es dem Arzt dann, die Haut vom unterliegenden Gewebe zu trennen und leicht anzuheben und somit die Bauchmuskeln frei zu legen. Die geraden Bauchmuskeln werden korrigiert wenn diese durch Schwangerschaft, Übergewicht oder aus anderen Gründen auseinander gewichen sind. Diesen Zustand nennt man Rektusdiasthase. Viele Patienten entscheiden sich zusätzlich zu einer Bauchdeckenstraffung gleichzeitig zu einer Fettabsaugung im Mittelbauchbereich oder der Taille. Diese wird vor der eigentlichen Straffung vorgenommen. Vor dem Wundverschcluss im Bereich der „Bikinizone“ muss der Nabel in die neu positionierte Bauchdecke eingepasst werden, da dieser in der Regel an seinem ursprünglichen Ort verbleibt, wo er fest mit er Bauchwand verbunden bleibt Anschließend werden Drainageschläuche gelegt und die Wunde verschlossen. Die Drainagen sind nötig, da Blut und Sekrete ungehindert abfließen müssen. Sie sind auch der Grund, warum in der Regel ein stationärer Aufenthalt von mindestens einer Nacht für Patienten empfohlen wird.


Plastischer Chirurg Dr. Oliver Schumacher

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Welche unterschiedlichen Methoden gibt es?

Im Prinzip verläuft jede Bauchdeckenstraffung ähnlich. Es wird allerdings unterschieden zwischen einer kompletten oder einer partiellen Bauchdeckenstraffung. Bei letztere wird nur der Bereich zwischen Nabel und Schambereich gestrafft. Dies resultiert in einem kleineren Bauchschnitt, der Eingriff kann ambulant vorgenommen werden. Bei einer kompletten Bauchdeckenstraffung ist der Bereich von unter dem Rippenbogen bis zum Schambereich betroffen. Die Bauchdecke wird dabei komplett angehoben. Dieser Eingriff wird in der Regel nur stationär vorgenommen. Welche Methode angewandt wird, hängt von der Ausgangssituation des Patienten ab. Je mehr Gewebe entfernt werden muss, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für eine komplette Straffung. Auch wenn Schwangerschaftsstreifen oberhalb des Nabels vorhanden sind, wird diese Methode meist vorgezogen, da die Elastizität der Haut nicht gegeben ist. Der Arzt sollte gemeinsam im Patientengespräch entscheiden, welche Methode die richtige für den Patienten ist.

Wie finde ich den richtigen Arzt?

Durch das Internet hat man heute als Interessent eine Vielzahl von Möglichkeiten, Ärzte auszusuchen und sich über sie zu informieren. Die Bezeichnung „Schönheitschirurg“ oder „Kosmetischer Chirurg“ sagt allerdings nichts über ihre Qualifikation als Arzt aus, denn Schönheitschirurg ist kein geschützter Begriff. Sucht man einen Arzt für seine Bauchdeckenstraffung, sollte darauf geachtet werden, dass er oder sie ein „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ ist. Nur dieser Facharzttitel garantiert, dass eine fundierte Ausbildung von insgesamt mindestens 12-14 Jahren vorliegt. Ein guter Facharzt informiert außerdem vor der Operation umfangreich über Risiken, mögliche Komplikationen und die verschiedenen Operationstechniken. Er wird außerdem gerne Auskunft geben, wie hoch die Anzahl der von ihm durchgeführten Operationen ist. Meist haben Ärzte auch Beispielbilder von früheren Patienten vorliegen, die gezeigt werden können. Ein guter Facharzt nimmt die Sorgen und Nöte seiner Patienten ernst und nimmt sich genug Zeit, um alle Fragen zu beantworten. Eine Operation ist immer noch ein Eingriff in den Körper eines Menschen – ein seriöser Arzt weiß um die Risiken und klärt umfassend auf. Abstand nehmen sollte man, wenn der Arzt auf die Operation drängt oder mögliche Risiken einfach unter dem Tisch fallen lässt und verharmlost. Hat man als Patient das Gefühl nicht ernst genommen zu werden oder kann man kein Vertrauen zu dem Arzt fassen, sollte man eine zweite Meinung einholen oder den Arzt wechseln.

Das Beratungsgespräch

Vor jeder Operation wird mit dem behandelten Arzt ein erstes Beratungsgespräch geführt. Keine Operation sollte leichtfertig durchgeführt werden, deshalb nimmt sich der Arzt hier ausführlich Zeit, um den Patienten zu informieren. Er möchte außerdem wissen, warum der Patient eine Bauchdeckenstraffung wünscht. Was sind die Beweggründe? Wie leichtfertig wurde die Entscheidung getroffen und was erhofft sich der Patient? Auch, ob klar ist, welche Risiken eingegangen werden, wird geklärt. Das Verhältnis von Arzt zu Patient sollte von Vertrauen geprägt sein – deshalb ist eine umfassende Aufklärung und Ehrlichkeit beider Seiten unabdingbar. Zusätzlich zu Fragen zu den Beweggründen wird der Arzt auch nach der medizinischen Patientengeschichte fragen. Welche Operationen hat man schon hinter sich? Bestehen Allergien oder Unverträglichkeiten? Welche Medikamente nimmt der Patient ein? Nur so kann er sich ein gutes Bild von der Ausgangslage schaffen. Der behandelnde Chirurg wird außerdem die Bauchdecke untersuchen und sich einen Überblick über das Problem schaffen. So kann er eine erste Einschätzung hinsichtlich der Operationsmethode und auch den Kosten für die Bauchdeckenstraffung machen. Auch als Patient kann man seine eigenen Fragen hier formulieren. Ein seriöser Arzt wird versuchen, jede Frage zu beantworten, sei es zu Risiken oder dem möglichen Operationsergebnis.

Vor der Operation

Wie erfolgreich eine Operation durchgeführt werden kann, hängt sicher von der Operation, Durchführung und Planung ab. Aber auch der Patient selbst kann und muss im Vorfeld und nach der Operation vieles tun, damit die Operation und die Zeit nach der Operation ohne Schwierigkeiten verläuft.. Zunächst sollte der Arzt umfassend über die medizinische Historie informiert werden. Dazu gehören vorangegangene Operationen, Unverträglichkeiten, Blutgerinnungsstörungen oder Allergien. Auch wenn ein Patient übermäßige Panik vor Spritzen oder einer Narkose hat, sollte dies besprochen werden. 14 Tage vor der Operation sollten keine blutgerinnungshemmenden Mittel eingenommen werden, wie Aspirin oder ASS. Die Operation sollte bei starkem Zigarettenkonsum nichtdurchgeführt werden, da Nikotin die Wundheilung verzögern kann und die Durchblutung stört.

Nachsorge

Der Erfolg einer Bauchdeckenstraffung hängt nach der Operation auch von der guten Nachsorge ab. Nikotinkonsum die Wundheilung verzögern und ist deshalb nach der Operation mindestens für 14 Tage (am besten länger) tabu. Körperliche Arbeit und Sport können nach ca. 6 Wochen wieder aufgenommen werden. Besonders in den ersten Tagen sollte man darauf achten, nicht auf körperliche Entlastung achten, dazu gehören auch das Tragen von Kleinkindern oder Getränkekisten – Dinge, die uns sonst ganz alltäglich erscheinen. Die Narbe kann noch einige Wochen schmerzen und leicht erhaben sein, dies ist in der Regel kein Grund zur Beunruhigung. Im Falle starker Schmerzen, sollte der behandelnden Arzt aufgesucht werden. Das gleiche gilt bei plötzlichen Blutungen oder dem vermehrten Austreten von Wundsekreten. Ihr Arzt wird mit Ihnen regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen vereinbaren, die Sie einhalten sollten

Risiken und Komplikationen

Jede Operation birgt aufgrund ihrer Natur gewisse Risiken für den Patienten. Weitere, spezielle Risiken, die eine Bauchdeckenstraffung betreffen, kann der Chirurg erst nach dem individuellen Einzelgespräch beantworten und nachdem er sich einen ersten Überblick über die anatomische Situation und medizinische Geschichte des Patienten gemacht hat. Grundsätzlich lässt sich die Bauchdeckenstraffung bei entsprechenden Eignung der Patienten sicher durchführen und der Gewinn an Lebensqualität

Erfolgsaussichten

Die Bauchdeckenplastik ist für einen gut ausgebildeten Plastischen Chirurgen kein komplizierter Eingriff. Neben dem technischen Aspekt muss die Planung allerdings in Einklang mit einem guten ästhetischen Empfinden und den Gegebenheiten der individuellen Ausgangssituation gebracht werden. Hierfür ist Feingefühl und viel Erfahrung im chirurgischen Umgang mit Haut-, Fettgewebe und Muskulatur erforderlich. Aus unserer Sicht ist die Bauchdeckenstraffung ein sehr dankbarer Eingriff mit einer exzellenten Patientenzufriedenheit. Dank moderner Operationstechniken kann die Operation sicher und mit kurzen Ausfallzeiten durchgeführt werden.


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Informationen zur Bauchdeckenstraffung

OP-Dauer1,5 - 2 Stunden
Klinikaufenthalt1 - 2 Tage oder nach Bedarf
NachbehandlungKompressionsmieder für 6 Wochen. Geschäftsfähigkeit besteht nach meist nach ca 2 Wochen. Körperliche Belastungen sollten 6 Wochen unterlassen werden. Nachbehandlungen nach 1 und 3 Wochen sowie nach 3 Monaten.

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